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10. 01. 2017

„Der Jubel ist vorbei!“ – Die EU und der Euro am Abgrund! (1)

Die EU-Euphorie ist schon lange vorbei. Ohnehin jetzt, zu Beginn des Jahres 2017!

Nein, die Europäische Union und der Euro werden auch nicht mehr bejubelt, so wie es ihre Architekten einst erhofften. Selbst wenn Hunderte Millionen Menschen in 19 Ländern seit 15 Jahren tagtäglich den Euro nutzen. Der anfänglichen Begeisterung ist pure Ernüchterung gewichen. Vor allem Nicht-Euroländer zeigen wenig Begeisterung für die Währungsunion.

Die EU und der Euro: Alles andere als eine Erfolgsgeschichte!

Dabei sollte es eine Erfolgsgeschichte werden. Sie erinnern sich: Am 1. Januar 1999 wurde der Euro erstmals als virtuelle Währung lanciert (für Finanztransaktionen). Am 1. Januar 2002 wurden Euro-Münzen und Euro-Banknoten eingeführt.

Damals bestand die EU aus 15 Mitgliedsstaaten. Schweden, Dänemark und Großbritannien gehören nicht zum Euro-Währungsraum. 2004 folgte die Osterweiterung: Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Malta traten bei. 2007 kamen Bulgarien und Rumänien dazu. 2013 noch Kroatien.

Sieben von 13 EU-Staaten, die seit 2004 in die Union eintraten, sind im Euroraum. Dazu gehören Slowenien (2007), Zypern und Malta (2008), die Slowakei (2009), Estland (2011), Lettland (2014) und Litauen (2015).

Enttäuschung und Wut über die Gemeinschaftswährung

Mit Bestimmtheit kann man heute jedoch sagen, dass viele dieser Euro-Länder überhaupt nicht mehr so glücklich über die Einführung der Gemeinschaftswährung sind. Denn diese „wackelt“ zusehends. Sogar die Parität mit dem US-Dollar steht an. Vieles ist teurer geworden und für die erhöhten Preise muss der kleine Mann von der Straße gerade stehen.

Laut einer Eurobarometer-Studie vom Dezember 2016 zeigten sich Kroatien (43 %), Ungarn (41 %), Italien (37 %) und Rumänien (35 %) mit dem Euro unzufrieden.

Selbst in EU-Staaten außerhalb des Euroraums, besteht große Skepsis gegenüber der Währungsunion. Konkret in Tschechien 72 %, in Schweden 69 %, in Großbritannien 67 %, in Dänemark 64 %, in Polen 57 % und in Bulgarien 50 %.

Im EU-Durchschnitt sind 36 % gegen den Euro und nur 58 % dafür.

Eine Erfolgsgeschichte sieht wahrlich anders aus. Meinen Sie nicht auch?

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr

Guido Grandt

 

 

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