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18. 04. 2017

„Die Euro-Tragödie!“ (1)

Im Wahljahr 2017 erzählen Politiker Ihnen eines garantiert nicht: Dass im Zuge der Eurokrise 2008/2009 die wirtschaftliche Produktionsfähigkeit des Euroraums stark eingebrochen ist! Diese hat sich auch verlangsamt, ist sogar hinter der von Japan zurückgefallen. Die Wachstumsrate liegt inzwischen unter der in den USA und Großbritannien. Das war gewiss einmal ganz anders.

Sie glauben das nicht? Dann nachfolgend ein paar Fakten dazu.

Die desaströse Abwertung des Euro

Seit 2008 bis heute hat der Euro gegenüber dem US-Dollar rund 50 Prozent abgewertet! Eine weitere Abwertung wird folgen. Anzeichen dafür gibt es bereits. Vor allem hinsichtlich der unendlichen Schuldenmonetarisierung durch die EZB, um den Euro-Bankensektor am Leben zu erhalten. Sprich: ihn zahlungsfähig zu behalten!

In Wirklichkeit hat die Vermehrung der Geld- und Kreditmenge zunächst einen positiven Effekt. Sie führt zu einem Aufschwung der Wirtschaft. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Denn auf längere Sicht ist die Geldvermehrung kein Segen, sondern ein Fluch, der die Wirtschaft zusammenbrechen lassen kann!

Auch dafür gibt es ein Beispiel. Schauen Sie den Euro Stoxx 50 Aktienmarktindex an. Jener ist im April 2017 nur wenig höher als zu Beginn der Euroeinführung im Januar 1999. Schon alleine dies zeigt ein Versagen der aktuellen Geld- und Zinspolitik in Europa. Noch schlimmer wird es, wenn Sie erfahren, dass sich im selben Zeitraum der amerikanische S&P 500 Aktienmarktindex fast verdoppelt hat!

Schwache Wirtschaftsleistung – schwache Währung

Ich sage Ihnen: Der Rückgang der Wirtschaftsleistung eines Landes ist mit dem Rückgang des Außenwertes der Währung gekoppelt. Kurz: Schwacher Euro – schwache Wirtschaftsleistung. Das hat damit zu tun, dass die Kapitalrenditen reduziert werden, dadurch weniger Auslandskapital ins Land fließt und inländische Sparer ihr Geld lieber im Ausland anlegen, wo sie noch Zinserträge erzielen können. Das alles bildet sich wiederum im Wechselkurs (z.B. zwischen dem Euroraum und den Vereinigten Staaten) ab. Den Wechselkurs wiederum bestimmt maßgeblich die Politik der Zentralbanken.

Schauen Sie: Während die amerikanische Zentralbank bereits 2014 ihr Anleiheaufkaufprogramm beendet hat, kauft die EZB weiterhin Euro-Schuldpapiere auf. Bezahlt werden diese mit neu gedruckten Euro! Und damit beißt sich die Katze sozusagen wieder in den Schwanz. Übrigens: Dieses verheerende Anleihekaufprogramm soll noch bis Dezember 2017 laufen.

Im 2. Teil meiner aktuellen Volkspetition News zeige ich Ihnen nicht nur die weitere Talfahrt des Euro auf, sondern auch, wie Sie Ihr Vermögen gerade jetzt schützen können!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr

Guido Grandt

 

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