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31. 10. 2018

EU-Mautsystem & Staugebühr: So sollen Sie noch mehr abgezockt werden! (1)

Jeden Tag aufs Neue bekommen Sie mit, wie Sie sprichwörtlich abgezockt werden. Nicht nur, dass die Steuer- und Abgabenlast mit über 54 Prozent in Deutschland seinen historischen Höchststand erreicht hat. Nein, auch die EU-Krake greift mit allen Tentakeln in Ihre Tasche. Kaum zu glauben und doch wahr: Aber nun mischt sich Brüssel (noch mehr) in den Straßenverkehr ein! Denn längst schon sind Dinge wie Straßennutzungsgebühren nicht mehr Angelegenheit der einzelnen Nationalstaaten. Denn die große „Gleichmacherei“ aus Brüssel schlägt erneut zu.

Leider kein Schildbürgerstreich

Tatsächlich ist das, was ich Ihnen nachfolgend präsentiere mehr als ein schwachsinniger Schildbürgerstreich, der irgendwo in den Büros und Köpfen von Politikern fernab der Realität geboren wurde. Konkret will die EU-Kommission wieder an Ihr Geld. Dieses Mal jedoch hat sie sich dafür etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein einheitliches Mautsystem für ganz Europa! Dieses solle nicht nur alles regeln, sondern restlos jeden Fahrer zur Kasse bitten.

So heißt es diesbezüglich in einem Gesetzesentwurf: „Um ein Ausweichen des Verkehrs auf mautfreie Straßen mit möglicherweise schwerwiegenden Auswirkungen auf die Straßenverkehrssicherheit und die optimale Nutzung des Verkehrsnetzes zu verhindern, müssen die Mitgliedstaaten auf allen unmittelbar mit den transeuropäischen Netzen konkurrierenden Straßen Mautgebühren erheben können.“

Alles klar? Sie sollen also am besten auch noch für jeden Feldweg von Finnland bis Spanien zahlen!

Geplante Maut überall in Europa

Der Entwurf des Gesetzes liegt längst schon vor, der da heißt: „Entwurf… einer Entschließung… zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 1999/62/EG über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung bestimmter Verkehrswege durch schwere Nutzfahrzeuge.“

Achtung: Dabei geht es nicht (nur) um „schwere Nutzfahrzeuge“, wie der veraltete Arbeitstitel aus dem Jahr 1999 vielleicht Glauben schenken mag. Sondern auch um Kleintransporter, mit denen Güter auf der Straße befördert werden, die in den „Anwendungsbereich von Gebühren“ mit einbezogen werden sollen.

Aber leider ist das noch längst nicht alles!

In Teil 2 verrate ich Ihnen, wie es mit einer Maut für PKW-Fahrer aussieht. Und warum zukünftig ein Bewegungsprofil auf der Straße von Ihnen erstellt werden kann!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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