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27. 02. 2018

Klartext von Donald Trump: „Keine Bankenrettung mehr durch Steuerzahler!“ – (1)

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Aber ich kann das Donald Trump-Bashing nicht mehr hören! Jeden Tag irgendetwas anderes, auch wenn es noch so unwichtig ist. Beispielsweise ob seine Gattin Melania seine Hand nimmt, wenn sie zusammen die Gangway eines Fliegers hinunterflanieren.

Was für ein Schwachsinn!

Steuerzahler sollen nicht mehr für Banken-Pleiten zur Kasse gebeten werden

Dabei hat der US-Präsident auch wahrlich neue Ideen und nicht nur Twitter-Flausen im Kopf. Eine davon ist, eine radikale Kehrtwende der Politik der US-Bankenrettung: Die Trump-Regierung hat nun einen Vorschlag aufs Tablett gebracht, der es in sich hat!

Demnach sollen die Steuerzahler zukünftig nicht mehr für die Kosten einer Banken-Pleite einstehen, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Sondern die Finanzregulierung soll mit einem neuen Konkursverfahren (das sogenannte „Kapitel 14“) versehen werden. Damit soll eine geordnete Abwicklung geschaffen werden, den Steuerzahler eben nicht zur Kasse zu bitten.

Haben Sie davon etwas in den Mainstream-Medien gesehen oder gelesen? Ich jedenfalls nicht.

Wall Street-Banken sind beunruhigt

Natürlich sorgt der Trump-Vorstoß, mit dem er sein Finanzministerium beauftragt hat, für große Unruhe bei den Wall-Street-Banken. Denn damit wäre tatsächlich die Ära der „too big to fail“-Praxis („Zu groß zum Scheitern“) vorbei.

Gemeint damit sind systemrelevante Banken, die eine derart wesentliche Rolle spielen, dass der Staat ihre Insolvenz verhindern muss, um die Stabilität des gesamten Finanzsystems aufrechtzuerhalten. Denn durch die Verwicklung der Finanzwirtschaft mit der Realwirtschaft können solche Pleiten zu massiven Verwerfungen und Problemen führen. Um dies zu verhindern, greift der Staat ein.

Die Rettung dieser angeschlagenen Geldinstitute erfolgt in der Regel durch öffentliche Mittel, sprich durch Steuergelder.

Systemrelevante Banken in Deutschland

Übrigens zählen in Deutschland zu den systemrelevanten Banken u.a. die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Hypo-Vereinsbank, die genossenschaftliche DZ-Bank.

Ebenso die Landesbanken und große Sparkassen.

Doch zurück in die USA.

Banken sollen die Verluste im Falle eines Scheiterns selber tragen

Das „Kapitel 14“ soll, wenn es nach Trump & Co. geht, also die bevorzugte Abwicklungsmethode eines Insolvenzverfahrens für Finanzunternehmen werden.

US-Finanzminister Steven Mnuchin teilte inzwischen mit, dass die Aktionäre, das Management sowie die Gläubiger einer Bank die Verluste im Fall eines Scheiterns tragen sollten. Und eben nicht die Steuerzahler!

In Teil 2 zeige ich Ihnen u.a. auf, wie es in der EU mit der Bankenrettung aussieht!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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