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20. 06. 2018

„Merkt euch das!“ – Die Bargeld-Abschaffung ist gescheitert!

Wie kein anderes Land in Europa, vielleicht sogar in der Welt, hat Schweden die Bargeld-Abschaffung vorangetrieben. Auch hier bei meinen Volkspetition News habe ich bereits ausführlich darüber berichtet. Nur so viel dazu: Bei den Skandinaviern akzeptieren heutzutage ein Großteil der Geschäfte weder Münzen noch Scheine. Der Zahlungsverkehr läuft quasi bargeldlos und damit elektronisch ab.

Doch nun – zu aller Überraschung – die große Kehrtwende! Das schwedische Parlament bereitet ein Gesetz vor, das die Banken im Land regelrecht zum Erhalt des Bargeldes zwingen soll. Ja, Sie haben richtig gehört!

Wie und warum, zeige ich Ihnen nachfolgend auf.

Drastische Kehrtwende der schwedischen Regierung

Das oben genannte, vorbereitete Gesetz ist eine Novelle des sogenannten Riksbank-Gesetzes. Auf einen Nenner gebracht, muss den Bürgern flächendeckend – und damit in ganz Schweden – ein entsprechender Zugang für „Bargeld-Dienstleistungen“ zur Verfügung gestellt werden. Noch besser: Für 99 Prozent der Menschen soll ein Geldautomat oder gar ein Bankschalter in einer Umgebung von 25 Kilometern erreichbar sein.

Diesem Gesetz nach sollen die Geldinstitute zukünftig ab einem Mindestvolumen der Kunden-Geldeinlagen von 70 Milliarden Kronen (umgerechnet ca. 6,8 Milliarden Euro) gezwungen werden, Bargeld (Scheine und Münzen) zur Verfügung zu stellen. Ebenso Cash als Einzahlungen zu akzeptieren. Damit soll die – nach wie vor vorhandene – öffentliche Nachfrage nach Bargeld gestillt werden.

Und dann noch dieser Hammer: Auf einmal erklärt eine parlamentarische Kommission, dass die Bargeld-Verweigerung von Banken und Geschäften „illegal“ sei. Denn: Bei Bargeld handele es sich um ein gesetzliches Zahlungsmittel.

Widerstand der Zivilbevölkerung zahlt sich aus

Sie werden vielleicht genauso verwundert sein wie ich, weshalb die schwedische Regierung in Sachen Bargeld auf einmal einen kompletten Schwenk macht. Und damit eigentlich die vorherige Politik der seit Jahren laufenden Bargeld-Abschaffung beendet.

Der Grund: Trotz andauernder Gehirnwäsche durch Politik und Medien wächst auch bei den Schweden der Widerstand gegen die Abschaffung von Cash. Die Transformation zur bargeldlosen Gesellschaft, die eigentlich schon beschlossene Sache war, wird immer mehr abgelehnt. Die Bürger haben sehr genau verstanden, dass sie durch die Bargeld-Abschottung massiv in ihren Grundrechten eingeschränkt werden.

Hinzu kommen große Risiken, weil etwa Terroristen oder ausländische Geheimdienste das gesamte System des elektronischen Zahlungsverkehrs torpedieren, sprich lahmlegen könnten. Damit wären die Bürger von ihren Bankeinlagen, also von ihren Guthaben und Ersparnissen abgeschnitten. Das würde wohl völlig zu Recht einen Volksaufstand nach sich ziehen.

Finger weg vom Bargeld!

Sie sehen also: Die Risiken und Grundrechtebeschneidungen für Bürger, auf die ich an dieser Stelle bereits vor Monaten hingewiesen habe, waren und sind keine „Fake News“. Selbst schwedische Parlamentarier warnen inzwischen davor.

Hoffentlich begreifen das die übrigen EU-Mitgliedsstaaten ebenfalls.

Die Nachricht von „uns da unten“, an die „da oben“ lautet deshalb:

„Wenn ihr das Bargeld weiterhin abschaffen wollt, dann kracht’s!“

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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