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20. 06. 2017

Skandal: „Müllstadt“ Berlin! (1)

Wenn das kein handfester Politik-Skandal ist, dann weiß ich auch nicht:  Überall Müllberge, von Unrat überquellende Abfalleimer, Hundekot auf Spielplätzen, verdreckte Parks – Deutschlands Hauptstadt zeigt sich von seiner hässlichsten Seite!

„Müllstadt“ Berlin

Sie werden es kaum glauben: Tatsächlich bietet sich Einheimischen und Touristen vielenorts ein unglaubliches „Schmutzbild“: Parks, Grillwiesen und andere Grünflächen übersät mit Bergen von Pizzakartons, Essensresten, leeren Flaschen, Kronkorken, Zigarettenkippen, Plastiktüten, leeren Konservendosen, schmutzigen Windeln und Taschentüchern sowie anderem Unrat. Kinder, die auf verdreckten Spielplätzen herumtollen. Verschmutzte Wanderwege und Müll in den Straßen.

Und noch eine andere Gefahr besteht: Vor allem Essensreste ziehen Ratten, Krähen und sogar Waschbären an. Vor allem die erstgenannten sind Überträger von Krankheitskeimen, die wiederum auf die Menschen übergehen können.

Behörden ignorieren den Dreck

Ich sage Ihnen: Das wissen auch die Behörden, allerdings scheinen Bezirksbürgermeister und der Regierende Bürgermeister diese Probleme zu ignorieren. Sie verweisen darauf, dass scheinbar dreimal wöchentlich gereinigt wird. Doch vielmehr fühlt sich niemand richtig zuständig, etwas an diesen desaströsen Zuständen zu ändern. Stattdessen wird das unsägliche Müllproblem zwischen den Bezirken und dem Senat hin und her gespielt und letztlich auf die Bürger abgewälzt. Das geht schon so weit, dass sich Berliner zu Platz-Initiativen zusammenschließen, um ihren Müll ordentlich loszuwerden und das „Grün“ in ihrer Umgebung zu retten. 500 solcher Initiativen gibt es bereits. Eine wahre Schande für die Verwaltung.

Zustände wie in der „Dritten Welt“

Es fängt bereits damit an, dass es in Berlin keine zentrale Abholung und Beseitigung des Sperrmülls gibt. So bleibt vielen Bürgern nichts anderes übrig, als neben dem normalen Hausmüll auch Möbel und anderen Unrat illegal zu entsorgen. Denn die Berliner Stadtreinigung kümmert sich lediglich um öffentliche Straßen und Gehwege. Auch das ein Armutszeugnis für die städtische Verwaltung. Ebenso, dass es keine zentrale Reinigung und Pflege der Parks gibt. Dies obliegt den Grünflächenämtern der Bezirke. Alleine das kostet jährlich rund zwei Millionen Euro. Die Bezirke stöhnen längst über diese Kosten, die sie selbst tragen müssen. Das führt bereits dazu, dass besonders verdreckte Anlagen von der Senatsverwaltung mit übernommen werden, wie etwa der Mauerpark in Prenzlauer Berg. Auch verschiedene andere Parks sollen auf Kosten des Senats gereinigt werden.

All das jedoch ist lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Hinzu kommt noch eklatanter Personalmangel bei den Ordnungsämtern und anderen Behörden.

Im 2. Teil meiner neuen Volkspetition-News zeige ich Ihnen auf, warum Behörden und auch Bürger versagen, wenn es um Müllbeseitigung und Umweltbewusstsein geht!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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