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5. 09. 2017

„Verkehrte Welt“ – USA mischt sich in den russischen Wahlkampf ein! (3)

Von wegen, die Russen mischten sich in den amerikanischen Wahlkampf ein: Dafür gibt es bislang keinen einzigen Beleg. Damit wird diese Behauptung zu einer Fake News.
Ganz im Gegenteil habe ich Ihnen aufgezeigt, dass laut einer Untersuchung des Politikwissenschaftlers Dov H. Levin von der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh und seinem Team ganz andere Fakten zu Tage traten. So haben zwischen den Jahren 1946 und 2000 die USA und Russland (UdSSR) insgesamt 117mal versucht, demokratische Wahlen in einem anderen Land zu beeinflussen! Alleine 81 davon gingen auf das Konto der Amerikaner!

Enorme Beeinflussung anderer Staaten durch die USA

Oder anders ausgedrückt: Das entspricht 69 Prozent amerikanische Einflussnahme. Und damit mehr als zwei Drittel aller Versuche in dem oben genannten Zeitraum!
Dabei integrierte die USA selbst bei den Wahlen z.B. in Russland (im Jahr 1996), in Jugoslawien (1992, 2000) oder in Italien (1948). Ebenso in Island, England, Japan, Indonesien, dem Iran, Brasilien und Argentinien usw.

Allerdings fand die Beeinflussung bei Wahlen nicht immer im Verborgenen statt. In 36 Prozent aller Fälle geschah diese öffentlich. Diese Aktionen waren sogar erfolgreicher als die geheimen.

Der durchschnittliche „Effekt“ dieser Beeinflussung betrug rund 3 Prozent. Levin: „Das ist auf den ersten Blick nicht viel – aber genug, um eine knappe Wahl in die gewünschten Bahnen zu lenken.“

Das große Schweigen vom Mainstream und der westlichen Politik

Soviel also zu Hillary Clintons Mär von der Wahlbeeinflussung durch die Russen. Ich wette mit Ihnen, dass Sie weder von Merkel oder Schulz, noch von den deutschen oder amerikanischen Mainstreammedien erfahren, dass die USA 69 Prozent aller Beeinflussungs-Versuche starteten. Und Russland (UdSSR) lediglich 31 Prozent.

Allen Grund also für die Russen, den Amerikanern zu misstrauen. Und das tun sie auch! Völlig zurecht, wie Sie nachfolgend sehen werden.

US-Geheimdienst-Zentren in Europa

Die russische Zeitung Vedomosti berichtet, dass sich laut Regierungs- und Sicherheitsbeamten die US-Geheimdienste Zugang zum Internet in Russland verschaffen könnten.  Dabei wird auf das große NSA-Zentrum in Stockholm verwiesen, das zur Kontrolle der wichtigsten Internetknoten dient. Darüber können die Amerikaner auch Infos über staatliche Daten, Bankgeschäfte und interne Korrespondenzen der Russen bekommen.

Doch es gibt noch weitere Internet-Verkehrsanalyse-Zentren, die die Interessen von ausländischen Geheimdiensten bedient.  Eines in der Nähe von London. Ein weiteres in Frankfurt. Beide Zentren erhalten Informationen über den Datenaustausch in Russland.

Aus diesem Grund befürchtet Moskau, dass die USA sich in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf in Russland einmischen könnten. Das berichten neben russischen auch einstimmend japanische und chinesische Medien.

Im 4. und letzten Teil meiner neuen Volkspetition-News-Reihe

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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