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29. 05. 2018

„Verraten & verkauft!“ – Rentner in Deutschland (3)

Länger arbeiten, weil das Renteneinstiegsalter steigt und weniger dafür bekommen. So sieht die Rentenpolitik der Zukunft in Deutschland aus, auch wenn Ihnen diese bislang noch verschwiegen wird. Das alles habe ich Ihnen bereits aufgezeigt und belegt.

Doch das ist leider noch nicht alles an Hiobsbotschaften.

Was für eine Schande: Immer mehr Rentner sind auf Tafel-Essen angewiesen

Im Dezember 2017 wurde in der Presse vermeldet, dass immer mehr Rentner auf Essen von Sozialstationen angewiesen sind.

Bei den Tafeln, die kostenlos Lebensmittel verteilen, stehen demnach immer mehr Altersruheständler an. Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbandes der Tafeln in Deutschland geht von 25 Prozent aus. Das ist ein Viertel aller Rentner! Die Zahl hat sich in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt.

Was für eine Schande! Es ist schon ein Armutszeugnis, dass Tafeln in einem so reichen Land überhaupt notwendig sind. Und ein Beleg für die steigende Altersarmut.

Vor allem die sogenannten Erwerbsminderungsrentner leben wegen der hohen Abschläge auf die Renten zumeist an der Armutsgrenze. Hinzu kommen steigende Mieten und andere Kosten (Strom etc.).

„Armut ist ein Schicksal!“

Joachim Rock, Rentenexperte des Paritätischen Gesamtverbandes, bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Armut ist ein Schicksal, von dem Menschen im Rentenalter mittlerweile überdurchschnittlich und besonders hart betroffen sind“. Dies sei die Folge der Rentenpolitik der vergangenen Jahre, bei der „das Ziel der Lebensstandardsicherung in der Rente dem Ziel der Beitragssatzstabilität geopfert“ worden sei.

Genauso ist es! Deshalb fordert er auch eine Erhöhung der Grundsicherung im Alter um zehn Prozent.

Die Kosten zu den „Hilfen zum Lebensunterhalt“ explodieren

Das ganze Dilemma zeigt sich auch in den Zahlen des Bundeshaushalts: So sind die Nettoausgaben für Sozialhilfe seit 2005 extrem gestiegen. Und zwar um 61 Prozent auf satte 29 Milliarden Euro (2016). Die Ausgaben zur „Hilfe zum Lebensunterhalt“ sind sogar um 133 Prozent gewachsen. Und die Zahl derer, die diese Hilfen brauchen stieg von 630.000 (2005) auf rund 1,03 Millionen (2016).

Wahnsinn!

Rentner wurden und werden von der Regierung „verraten und verkauft!“

Aber ich sage Ihnen: Das ist nur die Spitze des Eisberges. Sie müssen sich endlich bewusst darüber werden und sein, dass die Politik in der Rentenfrage komplett versagt hat. So ist die Rente oder auch die Pflegeversicherung hierzulande nicht in der Lage, eine umfassende soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Das ist die bittere Wahrheit. Rentner und Bedürftige sind in diesem Land von den bisherigen Regierungen sprichwörtlich „verraten und verkauft“ worden!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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